25 August 2011 0 Kommentare

Skischuhe kaufen, die auch passen

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Der Skiurlaub ist zweifellos erst dann gelungen, wenn neben Hotel, gutem Essen und schneeweißen Pisten auch das Skifahren an sich Freude bereitet. Voraussetzung hierfür ist das passende Equipment, bestehend aus Skianzug, Helm, Skibrille, Carving- oder Langlaufskiern, Stöckern, Bindungen und nicht zuletzt aus Skischuhen.

Skischuhe sollte vor allem eines: passen. Drückt der Schuh am Knöchel oder Schienbein, so wird der Skiurlaub schnell zur schmerzhaften Qual. Aus diesem Grund ist die sorgfältige Auswahl des richtigen Schuhwerks von enormer Bedeutung. Zunächst sollte man die Entscheidung treffen, welchen konkreten Skisport man betreiben will. So muss man für das Skifahren im Tiefschnee andere Skier und eine andere Bindung wählen, als für das Carven auf befestigten oder vereisten Pisten.

Auch wenn der Skischuh nicht drücken soll, zu groß darf er allerdings auch nicht sein. Neun von zehn Kunden wählen zu große Schuhe. Es empfiehlt sich daher, sich in einem Fachgeschäft ausführlich beraten zu lassen, möglichst viele verschiedene Modelle anzuprobieren und so das optimale Paar mit perfektem Sitz ausfindig zu machen. Zu beachten ist dabei, dass die Zehen im Skischuh ausreichend Platz haben sollten, sich zu bewegen, während die Ferse fest im Schuh sitzen sollte. Des Weiteren darf auch der Fußballen nicht eingeengt werden, da sonst Krämpfe während des Fahrens auftreten können. Die Größe kann allerdings erst im geschlossenen Zustand richtig eingeschätzt werden. Zudem sollte man sich mit den Schuhen einige Minuten lang durch das Geschäft bewegen, denn nur so kann man feststellen, ob es nicht doch an der einen oder anderen Stelle drückt. Ein guter Verkäufer orientiert sich an der Fußform des Käufers!

Man sollte Skischuhe nach Möglichkeit nicht im Internet erwerben, da sie bei auftretenden Pass-Problemen im Urlaub nicht mehr umgetauscht werden können. Eine gute Alternative ist, die Schuhe direkt vor Ort im Urlaub zu kaufen, denn nur so kann man, notfalls sogar tagtäglich, bei dem Verkäufer Korrekturen vornehmen lassen, bis die perfekte Passform erreicht ist. Die Korrekturarbeiten sind größtenteils im Kaufpreis enthalten.

Foto: © Prisca Koller – Fotolia.com

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